Linux - eine alternative für Otto Normalverbraucher?

von Kim Brebach  (März 2007)
Übersetzt von perubique

 
Meuterei knurrt in meinem Magen
 

In königreich Windows ist ein raunen von revolte zu vernehmen. Der glanz des neuen Vista - vom herscher selbst versprochen - brauchte fünf jahre, um das gemeine volk als funktionierendes etwas zu erreichen. So hell es strahlt - so hoch ist auch sein preis. Während dieser fünf jahre sahen wir beeindruckende neue produkte von Apple, Google begann damit, software gratis zu verteilen und man hörte, der Linux-desktop sei nun soweit, es auch mit Vista aufzunehmen.

 

In den schluchten und tälern des Mozilla-massivs, jener opensource gebirgskette fern vom hofe zu Redmont, hielten wilde und entschlossene stämmme sich gegen den herrscher. Ihre künstler und handwerker hatten schon in alter zeit gelobt mit unverbrüchlichem eide, ihre erkenntnisse und werke frei mit allen zu teilen. Ihre schöpfungen entsproßen offenen plattformen wie UNIX und Linux, unter freizügiger verwendung geheimnisvoller werkzeuge. Nun aber hörte man sie reden, es sei entstanden ein Linux-desktop von großer schönheit.

 

Die einst zum royalen loyalen berichterstatter befragten nun den König, ob er denn seiner früheren tage stählernen entschlossenheit verlustig ginge? Würde der empörend hohe preis von Vista die gemeinen vom erwerb abhalten und das undenkbare fördern: revolte und kauf eines Mac? Windows durch Linux ersetzen? War dies nun fall und ende des königs und seiner macht? Sollte Vista seiner letzten pracht ewige ruhestätte werden? Und wer brachte ihn zu fall: Apple oder die rebellen von Mozilla?

 

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