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Rauchen ist gefährlich. Rauchverbote setzen Unbelehrbaren oder Eingefleischten zu. Beides führte zum Nachdenken. In China nämlich, wo findige Erfinder dem Problem mit der e-Zigarette, der elektrischen Zigarette oder elektronischen Zigarette begegnen wollen. Diese e-Zigarette ist ein Gerät bestehend aus Akku, Zerstäuber und Depot.
Wie funktioniert die e-Zigarette? Sie sieht aus wie eine „echte" aus und der eRaucher („Dampfer") zieht daran – wie gewohnt. Das setzt nun den Akku in Gang, der den Zerstäuber betreibt. Aufgabe des Zerstäubers ist es, eine Trägerflüssigkeit, die sog. „Juice", zu erhitzen – na ja, und zu zerstäuben eben. In dieser Trägerflüssigkeit (Propylenglycol) sind Nikotin und Aromastoffe gelöst, und der erzeugte Dampf vermittelt die Illusion des Rauchens.
Da setzt nun allerdings die Hoffnung ein. Der Zigarettenrauch ist das Ergebnis der Verbrennung von Tabakblättern und enthält nicht nur Nikotin, sondern Teer, tausende von chemischen Zusätzen, mehr als 60 Karzinogene und Kohlenmonoxid. Der Dampf nur Nikotin und Aromastoffe. Und so will man gerne glauben, dass die e-Zigarette, wenn nicht gesünder, so doch „sicherer" sei. Das mag dem gemeinen, gesunden Menschenverstand so erscheinen, doch wissenschaftliche Belege gibt es dafür bisher noch keine.
Außerdem sind zwar die Anschaffungspreise für die e-Zigarette recht steil, aber im Verbrauch holen sie auf, und so rechnet der „Dampfer" nur mit einem Fünftel der sonstigen Kosten. Auch fällt keine Tabaksteuer an, da niemand weiß, was dieses Gerät nun eigentlich ist.
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