Überwachungswahn

Freiheit statt Angst

Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind der große Bruder Staat und die kleinen Brüder aus der Wirtschaft wissen es immer genauer.

Mit der Vorratsspeicherung der Telekommunikation und Online-Durchsuchungen von Computern stehen weiter verschärfte Sicherheits- und Überwachungsbefugnisse auf der politischen Agenda. Dabei bewirkt die zunehmende elektronische Erfassung und Überwachung der gesamten Bevölkerung

  • keinen verbesserten Schutz vor Kriminalität,
  • kostet Millionen von Euro und
  • gefährdet die Privatsphäre Unschuldiger.

Wo Angst und Aktionismus regieren, bleiben gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit ebenso auf der Strecke wie ein Angehen der wirklichen, alltäglichen Probleme der Menschen (z. B. Arbeitslosigkeit und Armut).

Hinzu kommt: Wer sich ständig überwacht und beobachtet fühlt, kann sich nicht mehr unbefangen und mutig für seine Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Es entsteht allmählich eine unkritische Konsumgesellschaft von Menschen, die nichts zu verbergen haben und dem Staat gegenüber zur vermeintlichen Gewährleistung totaler Sicherheit ihre Freiheitsrechte aufgeben. Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!

Wir fordern:

  1. Weniger Überwachung
  2. Bestehende Überwachungsgesetze auf den Prüfstand stellen
  3. Stopp für neue Überwachungsgesetze

Was Sie tun können:

  1. Sensibilisieren Sie Ihre Freunde
  2. Schreiben Sie Ihren Abgeordneten
  3. Engagieren Sie sich in einer Bürgerrechtsgruppe

Quelle:

www.vorratsdatenspeicherung.de
www.freiheit-statt-angst.de

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